Projektdurchführungszeitraum wird sein:
1. September – 31. Dezember 2011
An vier Standorten in Nordrhein-Westfalen wird mit einem Mitglied der LAG LM bzw. einem aktiven Akteur der Jugendmedienarbeit vor Ort kooperativ ein Workshop durchgeführt. Die Dauer eines Workshops wird auf vier bis fünf Stunden festgelegt.
Die Projektträgerin wird die Durchführung der vier Workshops auf die verschiedenen Regionen des Landes Nordrhein-Westfalen aufteilen.
Pädagogische Fachkräfte sollen für ihre Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Soziale Netzwerke Ideen und praktische medienpädagogische Handreichungen zum Thema Soziale Netzwerke erhalten.
In Zusammenarbeit mit einem LAG LM-Mitglied bzw. lokalem Akteur der Jugendmedienarbeit werden je nach Gegebenheiten zwei bis vier Jugendliche ihre Erfahrungen in Sozialen Netzwerken schildern. Neben den Erfahrungen - positiven und negativen – sollen die Jugendlichen aus ihrer Sicht ihren Nutzen bzw. den Mehrwert in Sozialen Netzwerken und somit die Bedeutung für ihren Lebensalltag schildern.
Ein Fachreferent stellt zu dem Thema Soziale Netzwerke Hintergrundinformationen in kompakter Form dar. Dabei sollen die kritischen Aspekte der Sozialen Netzwerke ebenfalls vorgestellt werden.
Im dritten Schritt des Workshops werden moderierend in einem gemeinsamen Diskurs in erster Linie die Chancen für Identitätsfindung, soziale Integration und Partizipation von jungen Menschen im Fokus stehen.
Zum Schluss eines Workshops werden Ideen und praktische Vorschläge für den medienpädagogischen Einsatz ausformuliert.
Alle Workshops werden von einem Moderator geleitet und von einem Medienpädagogen begleitet. Dieser hat den Auftrag den Verlauf, die Ergebnisse der Workshops schriftlich zu dokumentieren.
Alle vier Workshops werden unter Thema gestellt: „Soziale Netzwerke – Chancen für Identitätsbildung, soziale Integration und Partizipation“.
Der öffentliche Diskurs zeigt, dass das Thema Soziale Netzwerke eine vielschichtige und umfangreiche Materie darstellt. Im pädagogischen Umfeld ist ein Bedürfnis nach medienpädagogischen Ideen bzw. Handlungsleitfäden deutlich festzustellen. Mit dem Konzept, ein Thema an vier verschiedenen Standorten und möglichst mit einer breiten und vielfältigen medienpädagogischen Zielgruppe zu behandeln, verfolgt die Projektträgerin das Ziel, neue Impulse für die medienpädagogische Arbeit zu gewinnen und für die medienpädagogische Szene des Landes Nordrhein-Westfalen als Diskussions- und Arbeitsgrundlage zur Verfügung zu stellen.
Die Ergebnisse der Workshopreihe 2011 werden in einer Dokumentation vorgelegt. Dabei wird die inhaltliche Struktur der Dokumentation wie folgt aufgebaut:
Zusammenfassend werden aus den vier Workshops die Bedeutung, der praktische Nutzen etc. der Sozialen Netzwerke für die Jugendlichen herausgestellt.
In diesem Kapitel werden aktuelle Kernaussagen der wissenschaftlichen Forschung zu Sozialen Netzwerken dargelegt und erläutert. Hier kommen sowohl Chancen als auch Risiken zur Sprache.
Eine medienpädagogische Begleitung wird alle vier Workshopveranstaltungen betreuen und dabei die Ergebnisse der Workshopgespräche kompakt und in einer „journalistisch-lesbaren“ Form für die Dokumentation zusammenfassen.
Im letzten Kapitel werden in einer übersichtlichen und kompakten Form die in den Workshops ausgearbeiteten medienpädagogischen Impulse, Ideen für praktische medienpädagogische Umsetzungen und Handlungsanreichungen festgehalten
Die LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. übernimmt die Organisation der gesamten Workshopreihe 2011. In Kooperation mit einem Mitglied der LAG LM und gegebenenfalls einem weiteren Kooperationspartner vor Ort, wird die inhaltliche und organisatorische Realisierung der Workshops übernommen.
Die Gewinnung von Jugendlichen als aktiv Vortragende übernehmen die Kooperationspartner vor Ort.
Die Erstellung der Dokumentation liegt in der Verantwortung der Projektträgerin.