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Camp Nimm! 2017 am 14.09.2017: Das war unser erstes Barcamp

Aufregend war das, am 14.09.2017, bei unserem ersten Barcamp in der Jugendherberge Düsseldorf: Werden sich genug Leute anmelden? Ist das Format spannend für sie oder eher abschreckend – da man im Vorfeld nicht weiß, was passieren wird und welche Themen diskutiert werden? Werden sie das Barcamp-Format verstehen und sich trauen, genug Sessions anzubieten?

 

Begrüßung durch Dr. Ketzer, LAG LM und Susanne Böhmig, tjfbg

Begrüßung: Dr. Christine Ketzer, LAG LM, Susanne Böhmig, tjfbg

 

Jutta Philipps, LAG LM und Carola Werning, tjfbg

Jutta Philipps, LAG LM, Carola Werning, tjfbg

Andre Naujoks, Birgitt Nehring, barrierefrei kommunizieren!, Ramona Schösse, Die Welle gGmbH und Michael Wahl

Andre Naujoks, Birgitt Nehring, barrierefrei kommunizieren!; Ramona Schösse,

Die Welle gGmbH und Michael Wahl

 

Die Vorbereitung

Bei einem Barcamp ist eine gute Vorbereitung und Vorab-Kommunikation natürlich sehr wichtig, um für die Teilnehmenden einen angenehmen Rahmen zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen. Letztlich hat man als Veranstalter-Team aber nicht alles in der Hand und muss mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor leben können. Für die Barcamp-Vorbereitung haben wir folgende OER-Ressource genutzt:

Eisfeld-Reschke, Jörg/Peyer, Lisa/Seitz, Daniel: JugendBarCamp. Ein Leitfaden für Praktiker. Berlin. 2013

Und außerdem die kostenfreie Camper-Plattform. Auf unserer Camp-Nimm!- Veranstaltungsseite und auf Twitter unter dem Hashtag #camp_nimm kann man auch noch Camp-Nimm!- Nachlese betreiben.

 

Dr. Christine Ketzer und Florian Stege, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Christine Ketzer, LAG LM, Florian Stege, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und

Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Die Sessions

Der Vertrauensvorschuss hat sich voll gelohnt, denn die Teilnehmenden gestalteten ein äußerst vielfältiges Programm. Den Sessionplan kann man online hier einsehen, klickt man auf die einzelnen Sessions gelangt man zu den Sessionprotokollen. In den nächsten Tagen werden wir diese noch zu einer gut lesbaren Barcamp-Dokumentation zusammenfügen!

Folgende Sessions wurden durchgeführt:

 

Session 3

 

Session 4

 

    • Storytelling und Leiche Sprache (Heiko Wolf)
    • Leichte Sprache// Einfach barrierefrei: Schöne neue Welt? (David Krützkamp, Lebenshilfe Münster)
    • Digitale Hilfen im (inklusiven) Unterricht (Thomas Beckermann; Kreismedienzentrum Göttingen )
    • Inklusive Medienarbeit mit jungen Geflüchteten (André Naujoks, Birgitt Nehring, barrierefrei kommunizieren! Bonn )
    • Bedeutung der Sprachausgaben für die Informationsverarbeitung am Beispiel von Non Visual Desktop Access (NVDA) und Voice Over – Ein Blick auf die Zukunft (Adriani Ionut Botez)
    • Der Kern der Sache – Was ist inklusive Medienarbeit (Melanie Schaumburg, Universität Oldenburg)

 

Session 1

 

Session 2

 

Die Moderation

Für die Moderation konnten wir zwei tolle Menschen aus unserem Inklusions-Scout-Netzwerk gewinnen:

  • Michael Wahl ist Referent im Sozialministerium Rheinland-Pfalz und konnte glücklicherweise schon reichhaltige Barcamp-Erfahrungen miteinbringen. Er ist Film-Fan und Mitgründer eines Audiodeskription-Netzwerk. Einige seiner Themen kann man auf dem Aktion-Mensch-Blog nachlesen. Infos zu Michael Wahl als Nimm!-Inklusionscout.
  • Ramona Schösse ist Medienpädagogin im Soziokulturellen Zentrum Die Welle gGmbH in Remscheid. Sie hat langjährige Erfahrungen in der Durchführung kreativer, inklusiver Medienprojekte mit den verschiedensten Zielgruppen und gibt ihr Wissen als Inklusionsscout in Multiplikator/innenschulungen weiter.

Im Plenum

Plenum

Florian Stege, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Florian Stege, Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes

Nordrhein-Westfalen

 

Susanne Böhmig, tjfbg und Harald Richter, Movie Crew Cologne

Susanne Böhmig, tjfbg, Harald Richter, Movie Crew Cologne

 

Die Bilder

Die grafischen Dokumentationen der Sessions “Einfach barrierefrei”, “Storytelling und Leichte Sprache” und “Bedeutung der Sprachausgaben für die Informationsverarbeitung am Beispiel von Non Visual Desktop Access (NVDA) und Voice Over – Ein Blick auf die Zukunft” wurden von Johannes Benedix vom Projekt NetzStecker der Lebenshilfe Münster angefertigt. Wir haben uns sehr gefreut über die tollen Zeichnungen, vielen Dank dafür!

 

Rollup Vernetzen sie sich

 

Die Meinungen

“Ein tolles Format, so ein Barcamp, wir haben sehr viel mitnehmen können. Besonders schön war der Austausch mit so vielen anderen Medienpädagogen.”

 

„Super, dass so viele verschiedene Sessions angeboten wurden. Ich habe mich mit meinen Themen, die mich beschäftigen, gut vertreten gefühlt. Außerdem gab es die Möglichkeit über den eigenen Tellerrand zu gucken und zu sehen, was andere machen und wohin die Reise der inklusiven Medienpädagogik gehen kann“.

 

“Es war toll zu sehen, wie viele unterschiedliche Leute innerhalb von so kurzer Zeit zum Barcamp zusammengewachsen sind. Alle tauschten sich untereinander aus, es gab keine Barrieren mehr. Neue Kooperationen wurden anvisiert, Projektbeispiele gezeigt und vor allem Tipps gegeben wie das eine oder andere Projekt gelungen erweitert werden kann.”

 

Text: Carola Werning, tjfbg

 

 

 



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