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Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V.


Fachstelle für aktive Medienarbeit und Medienbildung

Die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V. (LAG LM) besteht seit 28 Jahren und hat heute rund 160 Mitglieder, die in der nichtkommerziellen Medienarbeit und Medienbildung in den Regionen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen aktiv sind. Die Mitgliedsorganisationen leisten eigenständige kulturelle, soziale, politisch-bildende und pädagogische Medienarbeit vor Ort.

 Als Fachstelle ist die LAG LM für eine landesweite Vernetzung und Koordinierung der vielfältigen Medienarbeit verantwortlich. Sie führt in Kooperation mit Akteuren der Medienarbeit landesweite Projekte durch und unterstützt lokale und regionale Organisationen bei der Konzeption, Planung und Durchführung von Medienprojekten. Diese finden statt in den Sparten Film, Fernsehen, Video, Fotografie, Audio, Radio, Computer, Internet und Multimedia.

Darüber hinaus ist die LAG LM die politische und inhaltliche Interessenvertretung der Medienarbeit und Medienbildung in NRW. In Kooperation mit anderen Akteuren setzt sich die LAG LM für die Förderung und Weiterentwicklung medienpädagogischer Konzepte, Strukturen und Projekte ein und berät Entscheidungsträger auf fachlicher und strategischer Ebene.

Das konkrete Ziel der von der LAG LM vertretenen Medienarbeit ist die Vermittlung kritischer, an zukünftigen Entwicklungen und den Interessen der Zielgruppen orientierte Medienkompetenz.

Im Mittelpunkt dieser aktiven und kreativen medienpädagogischen Arbeit stehen vor allem Kinder, Jugendliche, Eltern, Senioren sowie Pädagogen und Pädagoginnen der Kinder- und Jugendarbeit.

Die Zielgruppen werden beim rezeptiven und aktiven Umgang mit Medien so unterstützt und qualifiziert, dass sie produktiv, aktiv und reflektierend die Vorteile und den Nutzen, aber auch die Risiken und den Einfluss der Medien einzuschätzen wissen.


Die Aufgaben und Serviceleistungen der LAG LM:

  • Bündelung und Vertretung der Interessen der Mitglieder
  • Beratung im Bereich der Medienbildung und Medienarbeit
    (Konzeption, Organisation und Technik)
  • Konzeption, Realisation und Träger von (Modell-)Projekten
  • Koordination und Abstimmung landesweiter Aktivitäten
  • Planung und Organisation von Tagungen und Fachveranstaltungen
  • Aufbau und Koordination von Netzwerken
  • Veranstaltung von landesweiten Medienwettbewerben und 
    Medienfestivals
  • Organisation und Durchführung von Bildungsangeboten
  • Vermittlung von ReferentInnen zu Themen der Medienarbeit/ Medienbildung

 
Kontakt und Ansprechpartner:

Geschäftsführung:
Dr. Christine Ketzer

Emscherstr. 71
47137 Duisburg
Tel. 0203/41058-10
Fax 0203/41058-20
ketzer@medienarbeit-nrw.de
www.medienarbeit-nrw.de

Die LAG LM wird gefördert vom:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen


Vorträge – Seminare - Beratung


Wo liegen die Chancen und Risiken von Medien?

Wie kann ich Medien aktiv für die Jugendarbeit und den Unterricht nutzen?

Was ist Medienkompetenz? Was ist Web 2.0?

Was ist aktive Medienarbeit?

Wie organisiere ich ein Medienprojekt?

Die Entwicklung der Medien ist rasant. Auch für Fachleute ist es nicht immer einfach, die vielfältigen Medien-Formate und Produkte zu kennen und für die eigene pädagogische Arbeit zu bewerten und aufzubereiten, bzw. die Chancen und Risiken für Kinder und Jugendliche bewerten zu können.

Die LAG LM steht als Fachstelle für Medienbildung und Medienarbeit mit Rat und Tat zur Seite.

Die LAG LM unterstützt sie beratend in allen Fragen der Förderung von Medienkompetenz und der Planung und Umsetzung von Medienprojekten, Workshops und Tagungen.
Gern vermitteln wir Ihnen auch die entsprechenden Fachleute und Referenten.

Als Einführungen in das Thema bieten wir Ihnen kurzfristig  z.B. Vorträge zu folgende Themen an:

 

Gern erarbeiten wir mit Ihnen eine auf Ihre Bedingungen angepasstes Konzept.

Die entsprechenden Termine und Kosten erfragen Sie bitte in der Geschäftsstelle der LAG LM.

info@medienarbeit-nrw.de

Sprechen Sie uns an und vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

 
Wir freuen uns!

 
Ihre LAG LM – Fachstelle für Medienbildung und Medienarbeit NRW





Filmbildung Seminare


Filmseminare der LAG LM

Adressatenbezogene Filmbildung

Die LAG Lokale Medienarbeit bietet schulischen und außerschulischen Bildungseinrichtungen filmpädagogische Seminare an. Der zeitliche Rahmen der einzelnen Seminare kann je nach Größe der Zielgruppe und deren Vorstellungen als ein Tagesseminar aber auch als ein Wochenendseminar durchgeführt werden.

Die inhaltliche Umsetzung des Seminars wird in Abstimmung mit den pädagogischen Kräften von der LAG LM übernommen. Außerdem wird die LAG LM Ihnen dabei behilflich sein die benötigte Hard- und Software zu besorgen.

Filmseminare zu folgenden Themen bietet die LAG LM aktuell an:

 
1.         Sprache der Worte – Sprache der Bilder

Im ersten Teil des Seminars werden die verschiedenen Bestandteile der Filmgestaltung erläutert: Bildrahmen, Größe der Einstellung, Perspektive, Kamerabewegung, Montage, Ton etc. Denn genauso wie beim Schreiben eines Buches wird bei der Produktion eines Films nichts dem Zufall überlassen. Die Komposition der einzelnen Elemente der Filmsprache ergibt ein Gesamtfilmkunstwerk. Das Erlernen der Filmsprache ermöglicht es, die Wirkung der Bilder zu durchschauen, die Intention des Films zu erkennen und den Film zu bewerten.

An Hand von Filmbeispielen werden Elemente der Filmsprache analysiert und interpretiert.

Im zweiten Teil des Seminars stehen Methodik und Didaktik im Mittelpunkt. Wie lassen sich Filmanalyse und das Erlernen der Filmsprache in das Curriculum sinnvoll einbinden?

Neben dem Erfahrungsaustausch werden praktische Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung vorgestellt und diskutiert.

 

2.         Grundlagen der Filmarbeit/Filmbildung - Filmpädagogik mit Hilfe des Internets

Internetportale wie YouTube können den Einstieg in die Filmarbeit/Filmpädagogik enorm erleichtern. Der Zugriff auf eine unbegrenzte Anzahl von Filmausschnitten kann hervorragend dazu dienen beispielhaft an einem Thema zu arbeiten. Der schnelle und unkomplizierter Zugriff auf Filmausschnitte erspart das mühsame Zusammenstellen eines filmpädagogischen Lehrmaterials.

Ein aktueller Anlass kann als Ausgangssituation dienen, deren Fortsetzung (Themenbehandlung) abhängig von der Lernsituation und Zielsetzung gemacht wird.

Beispiel: Thema Musik wird erweitert mit der Beschäftigung weiterer Musikbeispiele des Komponisten. Dessen Werk wird mit Musikbeispielen eines anderen Komponisten verglichen. Und, es gibt Musiker, die fürs Kino Musik komponieren aber auch für einen Werbespot die Musik schaffen usw.

Es steht außer Frage, dass eine unvollständige und qualitativ minderwertige Rezeption von Filmen, das emotionale Filmerlebnis und die komplexe Wahrnehmung im Kino nicht ersetzen können.

 

3.         Handyfilm – Ein Video fürs Internet

Youtube, Clipfish & Co. stellen täglich neue Videos für jeden Geschmack zum Download bereit. Nur selten findet man darunter Filmbeiträge, die einen filmischen Charakter haben. Kleine inszenierte Geschichten sind rar gesät im großen Meer des Downloadangebotes.

In dem Workshop werden in kurzer Form Grundelemente des Filmemachens erklärt und ausprobiert.

Lediglich mit einem Foto-Handy (Digitalkamera) und der Möglichkeit am PC einen einfachen Filmschnitt vorzunehmen bilden das Werkzeug des Workshops. Ziel des Workshops wird es sein den TN Grundelemente der Filmsprache zu vermitteln, einen einfachen, allerdings filmnarrativen Videobeitrag zu erstellen und diesen auf einen der gängigen Internetplattformen upzuloaden.

 
 4.         Film und Musik – Die Wirkung von Bildern und Tönen

 Die Begleitung eines Films mit Musik (Filmmusik) ist seit den Anfängen der Kino- bzw. Filmgeschichte selbstverständlich. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Begleitung der Musik mit Bildern (Musikvideo) zum Bestandteil der populären Jugendkultur geworden.

Welche Wirkung hat die Musik im Film und welche Wirkung haben die Bilder zur Musik in den Musikvideos?

Das Seminar wird die Formen und Wirkung der Filmmusik im Spiel/Film aufzeigen und die Bild/Filmsprache der Musikvideos analytisch und dessen Genrevielfalt untersuchen und aufzeigen.

 
5.         Verfilmte Comicliteratur

Die rasante Entwicklung der Special Effects-Technologie erweckt immer mehr amerikanische Superhelden auf der Leinwand zum Leben (Spider-Man). Comicverfilmungen aber gehen nicht nur auf Superhelden-Geschichten zurück. Auch die mittlerweile etablierten so genannten graphic novels haben es bereits zu Adaptionen gebracht (Road to Perdition, Sam Mendes, Sin City, Roberto Rodriguez).

Als Mangas werden Comics japanischen Ursprungs bezeichnet. Mit diesem eigenen Begriff wird versucht, deren eigenständige Ästhetik und Erzählweise von anderen Comics europäischen oder amerikanischen Ursprungs abzugrenzen. Animes (die Verfilmungen von Mangas) adaptieren diese Geschichten mit einer ähnlichen expressiven Wucht und sind deshalb bei Schülern ebenso beliebt wie bei Lehrern gefürchtet.

Die Fortbildung gibt einen Überblick über die Vielfalt der Comicadaptionen, analysiert typische Bildästhetik, Erzählweisen und Genres sowie den Reiz, den diese Adaptionen vor allem für ein junges Publikum ausmachen.

  
6.         Historische Filmfiguren im Spielfilm

Biografien populärer Personen und historischer Persönlichkeiten liefern beliebte Grundlagen für Spielfilmverfilmungen (Biopic). Die Leinwand-Bio hat in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. An Hand der Verfilmung der Biografie einer populären bzw. zeitgenössischen und einer historisch tragenden Persönlichkeit werden die Filmfiguren untersucht. Dabei werden Aspekte der „Glaubwürdigkeit“, Dichtung und Wahrheit, Legendenbildung etc. thematisiert.

Folgende Biopics können auf dem Programm stehen:

 
Martin Luther in „Luther“

Mahatma Gandhi in „Gandhi“

Johny Cash in „Walk the line“

Muhammed Ali in “Ali”

 

Kontakt:

Arnold Hildebrandt

hildebrandt@medienarbeit-nrw.de

 

 

LAG LM Mitglied im



Freie Musik im Internet


Medienpädagogisches Manifest


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Vorträge - Seminare - Beratung


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Filmbildung - Seminare


Computerspieletests


Jugendamt des Kreises Kleve

Jugendradio NRW


Bundesverband Jugend und Film e.V.