Digital dabei! 5.0 Heimstatt e.V. Bonn, Jugendzentrum St. Cassius

Eingang des Jugendzentrums St. Cassius in Bonn

Das Jugendzentrum St. Cassius und der Jugendmigrationsdienst werden seit 2015 vermehrt auch von Jugendlichen mit Fluchterfahrung (zum Großteil aus Syrien, Afghanistan und Eritrea) aufgesucht. Der Offene Bereich des Jugendzentrums St. Cassius wurde viele Jahre hauptsächlich von Stammbesuchern mit türkischem Migrationshintergrund aufgesucht, die zu einem großen Teil in der Bonner Altstadt/Innenstadt/Nordstadt leben. Aufgrund der Innenstadtlage und der guten Verkehrsanbindung verzeichnet das Jugendzentrum St. Cassius darüber hinaus auch Besucher aus dem gesamten Stadtgebiet. Knapp 98% der Stammbesucher haben einen Migrationshintergrund. Ein medienpädagogisches Projekt knüpft konsequent an die Lebenswelten der Jugendlichen, die bereits den Weg ins Jugendzentrum oder den Jugendmigrationsdienst finden, an. Facebook, Email und WhatsApp sind Kommunikationsmittel in die Heimat, aber auch vor Ort und werden von den Jugendlichen auch im Offenen Treff selbstverständlich genutzt. Es entspricht unserem niederschwelligen, pädagogisch-offenen Ansatz diese „Lebenswelten“ aufzugreifen. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich eine enge Kooperation zu bonn.digital, einem lokalen Unternehmen, welches sich innovativ für digitale Vernetzungsprozesse einsetzt ergeben.

Über bonn.digital gewinnen wir einen Großteil unserer Referent*innen. Während der regulären Öffnungszeiten (Mo bis Freitag 12 bis 22 Uhr) sollen innerhalb von aufeinanderfolgen Wochen unterschiedliche, niederschwellige medienpädagogische Kursangebote initiiert werden.

Dieses Konzept hat sich bewährt. Die Kombination aus beziehungs- und medienpädagogischer Bildungsarbeit soll in 2020 wieder das besondere Merkmal sein.