Digital dabei! 3.0 IFFF Dortmund /Köln

Der im Frühjahr 2018 durchgeführte Workshop bestand aus vier unterschiedlichen Phasen:

  • Erstes Treffen mit Begrüßungs- und Vorstellungsrunde und Ausblick auf das Projekt
  • Sichtungsphase von einer Auswahl an internationalen Kurzfilmen, Zusammenstellung des Programms
  • Vorbereitung der Präsentation und Moderation der Veranstaltung
  • Präsentation eines Kurzfilmprogramms im Rahmen des Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund und Köln

Kinosaal sehr gut besucht. Vor der Leinwand moderieren vier Menschen

Ende Februar 2018 begann die Workshop-Phase mit einem ersten Treffen in Dortmund-Hörde. Insgesamt 11 junge Geflüchtete waren anwesend. Nach einer Vorstellungsrunde wurde ein Kurzfilm gesichtet und anschließend besprochen, um den Projektteilnehmer*innen einerseits einen Ausblick auf den Ablauf des Workshops zu geben und andererseits ihre Sprachkenntnisse besser einschätzen zu können. Nach einem weiteren Treffen, bei denen die Teilnehmer*innenzahl immer wieder schwankte, blieb die Gruppe etwa ab dem dritten Treffen konstant. Diese bestand aus 8 Jugendlichen.

Es folgten zwei weitere Treffen bei denen schließlich alle Kurzfilme gesichtet und diskutiert wurden. Die Jugendlichen mussten nun gemeinsam entscheiden, welche Arbeiten sie dem Publikum auf dem Festival präsentieren wollten. Ausgewählt wurden schließlich vier Animationsfilme:

  • Arthur, the stray dog (DE 2017, Irina Moroz/Sebastian Fischer, 4 Min.)
  • Sabaku (NL 2016, Marlies van der Wel, 2 Min.)
  • Jubilé (FR 2016, Coralie Soudet / Charlotte Piogé / Marie El Kadiri / Marion Duvert / Agathe Marmion, 7 Min.)
  • Water path for a fish (ES 2017, Mercedes Marro, 7 Min.)

Gemeinsam wurde daraufhin mithilfe von Moderationskarten die Vorstellung des Programms auf dem Festival vorbereitet.

Die Präsentation des Programms fand während des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund | Köln, am 26.04.2018 im Kino im U in Dortmund sowie am 27.04.2018 im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln statt.

Das Publikum bestand ebenfalls aus jungen Geflüchteten Dortmunder und Kölner Willkommensklassen. Nicht nur präsentierten die Projektteilnehmer*innen die Filme in unterschiedlichen Sprachen (Deutsch, Kurdisch, Arabisch) – auch die Schüler*innen aus dem Publikum fühlten sich spontan ermutigt, die kurzen Begründungen der Workshopteilnehmer*innen in Ihre Muttersprache zu übersetzen (u.a. auf Französisch, Russisch, Griechisch, Spanisch), was für eine ganz besondere Stimmung sorgte.

Auch die ausgewählten Programmfilme, die ohne Dialog auskommen und stark visuell erzählen, sorgten dafür, dass ein sprachenübergreifendes Kinoerlebnis stattfinden konnte.