Digital dabei! 6.0 NoCase Inklusive Filmproduktion gGmbH, Dortmund

Ein Mädchen mit einem Außenmikro und ein Junge justiert eine Fotokamera

Als ein neues Ziel für das Projekt sollen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nun ein digitales Tagebuch mit dem Schwerpunkt „Leben während einer Pandemie“ erstellen. Hier geht es zum einen um inhaltliche alltägliche Fragen, aber auch darum die Jugendlichen im Hinblick auf den Umgang mit persönlichen Informationen zum Schutz ihrer Privatsphäre zu sensibilisieren und durch Methoden der medienpädagogischen Arbeit zu reflektierten Nutzern werden zu lassen. Durch die Methode der Filmarbeit sollen die Jugendlichen Vertrauen in die Kompetenzen und Fähigkeiten von sich selbst und den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, unabhängig ihrer Herkunft gewinnen.

Die Akzeptanz und Toleranz der Jugendlichen untereinander ist nicht unbedingt von vornherein gegeben, daher wird das Miteinander, das bei der Filmproduktion notwendig ist, gezielt gelenkt und gefördert. Dazu werden Lernräume geboten, Offenheit füreinander hergestellt und gleichzeitig Berührungsängste abgebaut. Unter der Prämisse der professionellen Zusammenarbeit werden Wege gefunden, dass jeder eine relevante Rolle in der Produktion des Films spielt. Die Jugendlichen machen die Erfahrung, dass die Filmproduktion Teamarbeit ist und die Herkunft keine Rolle spielt. Denn durch das gemeinsame Miteinander wird die Fertigstellung eines eigenen Films gelingen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, die verschiedenen Bereiche rund um das Thema Film intensiv kennenzulernen und selbst auszuprobieren.