Aktuelles

Treffen der BJF-Landesverbände in Chemnitz 2020

Auf der Tagesordnung des zweitätigen Arbeitstreffens der BJF-Landesverbände am 17. – 18. Oktober 2020 standen die Gestaltung des Seminarprogramms 2021 (inkl. Festlegung der gesetzten Seminare für 2021, 2022, 2023), Erfahrungsaustausch mit den LAGs und der BJF- Geschäftsstelle zum Thema „Umgang mit der Corona-Pandemie“ und Information und Austausch über die Möglichkeiten von internationalen Jugendbegegnungen und Arbeitstreffen.
Das Wochenende stand im Zeichen des 50-Jährigen Jubiläums unseres Dachverbandes
Bundesverband Jugend und Film e.V., das zeitgleich mit dem wunderbaren
Internationales Filmfestival SCHLINGEL stattfand.

Einige Landesverbände konnten aufgrund kurzfristig neu gesetzter COVID-19-Bestimungen in Chemnitz nicht dabei sein. Der BJF hat flexibel reagiert und mit einer Zoom-Konferenz die Nicht-Anreisende zum diesjährigen Treffen eingeladen.


Die LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. als Landesverband nahm in digitaler Form an dem diesjährigen Treffen teil.

A Better Tomorrow! LAG LM auf dem Tag der Medienkompetenz

Am Montag, den 28.09.2020, fand unter dem Motto „A Better Tomorrow! – Visionen für eine digitalisierte Gesellschaft“ der Tag der Medienkompetenz NRW diesmal digital auf www.tdm.nrw statt.

Wir waren ab 15:00 Uhr mit zwei Angeboten im Livestream vertreten:

In einem Beitrag, der von Kanal 21 in Bielefeld produziert wurde, haben wir gezeigt, was im Projekt Digital dabei! Junge Geflüchtete partizipieren durch aktive Medienarbeit in 14 unserer Mitgliedseinrichtungen vor Ort passiert. Partizipation steht bei Digital dabei! im Vordergrund und wird von den Mitgliedern der LAG LM vor Ort mit Leben gefüllt. Der Beitrag ist bei Grimme-TV und auf NRWision zu sehen!

Unser zweites Angebot haben wir live und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Netzwerks Medienpädagogik NRW gemacht. Hier ging es um Digitale Tools in der Jugendarbeit, und wir haben gezeigt, wie man Social-Media-Posts so gestaltet, dass alle sie wahrnehmen können. Mithilfe unserer Tool-Tipps und unseres neuen Angebots Projekte-Plus gelingt es, Angebote inklusiv zu gestalten. Und das geht ganz einfach! Schauen Sie mal vorbei!

Der Tag der Medienkompetenz (TdM) ist eine von der Landesregierung und dem Landtag Nordrhein-Westfalen gemeinsam ausgerichtete und geförderte Veranstaltung.

LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. im Livestream auf dem Jugendforum der digitalen gamescom 2020

Gemeinsam mit vielen Medienpädagogischen Partnern aus ganz NRW nahm die LAG LM am diesjährigen Jugendforum NRW auf der digitalen gamescom, der größten Spielmesse der Welt, teil.


Ich schreib’ Geschichte! Text-Adventure im Handumdrehen selbst erstellen mit Twine

Für die neue digitale Publikation „Projekte-Plus“ des Netzwerks Inklusion mit Medien, hat der Medienpädagoge Johannes Rück eine praxisnahe Anleitung für den inklusiven Einsatz von Twine erstellt. Im Livestream, auf der digitalen Plattform gamescom now, wurde unser neues digitales Format am Freitag, den 28. August vorgestellt und in den praktischen Umgang mit Twine eingeführt.


Ausführliche Informationen zu den Methodenkarten und kostenlosem Download finden sich unter:

http://www.inklusive-medienarbeit.de/ und https://www.instagram.com/deinnimm/

Das Jugendforum NRW auf der gamescom 2020 wurde mit der Unterstützung der Stadt Köln durchgeführt.


Das Netzwerk Inklusion mit Medien ist ein Angebot der LAG Lokale Medienarbeit NRW e.V. in Kooperation mit der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH.

Nimm! nominiert für den Inklusionspreis NRW 2020!

Wir freuen uns! Nimm! Das Netzwerk Inklusion mit Medien ist laut Pressemeldung von Sozialminister Karl-Josef Laumann unter den Nominierten für den Inklusionspreis NRW 2020. Es werden insgesamt neun Preis in Höhe von zusammen 30.000€ vergeben. Die Sieger*innen werden im Herbst bekannt gegeben.


Der Inklusionspreis des Landes NRW wird alle zwei Jahre verliehen. Das diesjährige Schwerpunktthema ist „Teilhabe durch Digitalisierung“. Ausgezeichnet werden laut Ministerium Praxisbeispiele, die das gelungene inklusive Zusammenleben sowie die Umsetzung der Inklusion im Bewusstsein der Menschen mit und ohne Behinderungen fördern.

In unserer aktuellen Ausgabe der InterAktiv: Digital ist besser!? Unsere Arbeit während der Corona-Pandemie

In den letzten Wochen durften wir viel Neues dazulernen, ausprobieren und neue Wege der Zusammenarbeit gehen. Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass wir alle noch ein bisschen digitaler geworden sind. Vieles klappt schon gut, bei anderem zeigen sich aber auch die Versäumnisse der vergangenen Jahre. Zu wenig Bandbreite, zu wenige Anbieter, die Software auf Grundlage Europäischen Rechts anbieten – zu viel zu wenig! Wir alle haben das Beste daraus gemacht, haben uns im Homeoffice mit Kindern, Partnerinnen oder Partnern oder der Nachbarschaft organisiert und versucht, die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe in NRW aufrechtzuerhalten. Was für eine Leistung!

In unserer aktuellen Ausgabe der InterAktiv berichten wir, was beim Netzwerk Inklusion mit Medien derzeit los ist. Informieren Sie sich über unser Projekt zu Medienarbeit mit jungen Geflüchteten, Digital dabei! das mittlerweile schon in der Version 5.0 stattfindet. Wir sind zuversichtlich, dass sich auf Grundlage des Erlasses des MKFFI vom 11. Mai alle Projekte gut umsetzen lassen – und das nicht nur digital, sondern darüber hinaus mit Präsenzanteilen in den Einrichtungen vor Ort.
Am 26. Mai ist unser neues Projekt Lebenswelten treffen sich – Ich erzähle dir meine Geschichte gestartet. Worauf es hier ankommt, erfährt man in dieser Ausgabe der InterAktiv.

Mehr Möglichkeiten für Präsenzveranstaltungen wünschen wir dem Bundesverband Jugend und Film (BJF), dessen Landesverband NRW wir sind. Das 50. Jubiläum des BJF ist in diesem Jahr leider stark von der Corona-Pandemie überschattet, und viele Veranstaltungen mussten deswegen bereits abgesagt werden. Wir freuen uns aber, dass wir mit der InterAktiv plus zum Thema So geht nicht gewerbliche Filmarbeit einen Beitrag dazu leisten konnten, das Thema rezeptive Filmarbeit aufzugreifen, und bedanken uns bei Reinhold Schöffel, Geschäftsführer des BJF, für sein Angebot, die sonst nur digital erscheinende InterAktiv plus in diesem Fall auch drucken zu lassen.

Dann gibt es noch Informationen, was bei der letzten Mitgliederversammlung im November in Dortmund passiert ist. Wir freuen uns über unsere dort gewählten neuen Mitglieder des Vorstands Anne Haage, Isabella Kuhne und Melanie Ulrich-Märsch, die sich in dieser Ausgabe vorstellen. An dieser Stelle möchten wir uns einmal mehr ganz herzlich bei den ausgeschiedenen Vorständen Johanna Gesing und Dr. Nadja Zaynel für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken.

Verborgene Biotope: So geht nicht gewerbliche Filmarbeit ist das Thema unserer aktuellen Ausgabe der InterAktiv plus 2020 Nr.1

Die Fantasie von Kindern und Jugendlichen anregen, ein Fenster zu fremden Welten öffnen, in Gedanken nachwirken lassen und zum Dialog einladen – gute Filme können das! Besonders eindrucksvoll wirken Filme, wenn wir diese gemeinsam mit vielen anderen auf einer großen Leinwand anschauen, am liebsten in einem schönen Kino. Aber viele Menschen sind gar nicht in der Lage, ihre Lieblingsfilme im Kino zu sehen, z. B. weil der Weg zu weit, der Eintritt zu teuer oder das Programm zu einseitig ist.
In dieser Ausgabe der InterAktiv plus 2020 Nr.1 zeigen wir Ihnen wie man nicht gewerbliche Filmarbeit trotz Multiplexe und Netflix praktisch umsetzen kann. Wir zeigen auf, wie man Programmideen entwickeln, wie man Kinder und Jugendliche und verschiedene Akteure der Kinder- und Jugendarbeit einbeziehen kann. Außerdem geben wir einen Überblick über mögliche Kosten und listen auf, was man unbedingt in der nicht gewerblichen Filmarbeit sonst noch beachten sollte.
Unter Publikationen steht die InterAktiv plus Verborgene Biotope: So geht nicht gewerbliche Filmarbeit zum kostenlosen Download zur Verfügung.

VR-Brillen und 3D-Welten in der Jugendmedienarbeit – unsere InterAktiv plus zeigt wie es gehen kann

In einigen Privathaushalten sind 3D-Brillen wie Oculus Rift, HTC Vive und andere längst angekommen. Dennoch eignen sie sich bisher nur bedingt für den Einsatz in der Jugendmedienarbeit, denn die Anschaffungskosten sind nach wie vor immens. Ob sich dies mit der neuesten Gerätegeneration (günstiger, z. T. nicht mehr kabelgebunden) ändern wird, bleibt abzuwarten.
Damit Jugendliche trotzdem erste Erfahrungen im Erschaffen und Bereisen virtueller 3D-Welten machen können, bieten sich kostengünstige Alternativen zum Selbermachen an.
In dieser InterAktiv plus wird daher die Praxis vorgestellt, mit einfachen Mitteln eigene VR-Brillen zu basteln, in welche die persönlichen Handys eingelegt werden können. Damit steht einem ersten Ausflug in die virtuelle Realität nichts mehr im Wege. Ebenso wird eine Möglichkeit aufgezeigt, wie sich effektiv und schnell eigene 3D-Welten erschaffen lassen.

Unter Publikationen steht die InterAktiv plus VR-Brillen und 3D-Welten in der Jugendmedienarbeit zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Ein wertschätzender Abschluss für Meine Medienkampagne

Das Projekt Meine Medienkampagne für eine smarte Zukunft – Menschlich und Digital!? Wurde mit einer Abschlussveranstaltung am 7.-8.12.2019 in Dortmund beendet. Es war eine mit den vorgestellten vielfältigen Ergebnissen, neuen Erkenntnissen, angenehmen zwischenmenschlichen Begegnungen, vor allem eine wertschätzende Veranstaltung.

Die Medienkampagnen
Jugendliche aus der Inklusiven OT-Ohmstraße Köln-Porz haben ihr Kampagne SUMROB sagt NEIN zu Plastik vorgestellt. Das SUMROB steht für Solarbetriebener Umweltroboter, der weltweit zur Beseitigung der Plastikverschmutzung beitragen soll. Die Jugendlichen haben für ihren SUMRIOB in Form von Plakaten, Flyern und einem knackigen Werbespot eine intelligente Kampagne entwickelt.

Das Team aus dem Bürgerhaus Bennohaus in Münster konzipierte eine digitale Kampagne zu der Problematik von Fake News und und Clickbaiting (deutsch etwa: „Klickköder“). Mit einem eigenen Instagram Account und einer eigenen Webseite ging es darum, den Einfluss der Influencer transparent zu machen und dazu anzuregen News in sozialen Netzwerken zu hinterfragen. Mit dem Format „Quiz“, einem Mitmachangebot wurde die Kampagne real erfolgreich.

In die Werbekampagne für die Kriminacht für Kinder aus der Die Welle gGmbH in Remscheid wurden die Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung mit im dunklen Raum ausgelegten Spuren und Licht von Taschenlampen eingeführt. Es war eine emotionale Einstimmung auf diese Kampagne. Die Poster und Flyer signalisierten mit eindeutigen Genreelementen – rote Farbe, Blutstropfen, blutiges Messer – um was es für eine Veranstaltung geht.

Die vierte Kampagne aus der Ev. Lydia-Gemeinde Herzogenrath beschäftige sich mit dem Thema Trinkwasser in unserem Alltag. Die Kampagne beschäftigt sich mit der simplen Frage: Warum nutzen wir das Leitungswasser nicht? Das würde zu enormen Einsparung von CO2 und im eigenen Geldbeutel führen.

Last but not least
Auf der Abschlussveranstaltung wurde das Thema der Medienwirkung vertieft. Mit einer iPad Rallye haben sich die teilnehmenden Jugendlichen auf die Jagd nach Plakaten, Slogans, Logos, Fotos, Werbetafeln, Schaufenstern etc. in der Dortmunder Innenstadt gemacht. Die Aufgabe bestand die Ergebnisse zu den Themen Smart – Zukunft – Menschlich – Digital und nach Zielgruppen einzuordnen und in kurzer Form im Plenum zu präsentieren.
Am Samstagabend waren wir live auf dem Stream von www.radiohitwave.com . Die Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung haben zwei Stunden lang Interviews zum Projekt und der Abschlussveranstaltung gegeben.

Der Weg zu erfolgreichen Kampagne
Wer Menschen erreichen und überzeugen möchte, muss erst einmal wahrgenommen werden, ob auf der Straße oder im Internet. Eine erfolgreiche Kampagne spricht die richtigen Zielgruppen an und erzählt eine spannende Geschichte. So bleibt sie im Gedächtnis. Am Sonntag haben die Jugendlichen in einem Workshop von Dr. Kay Hinz draufgeschaut, was das gewisse Etwas ist, das eine Kampagne zum Erfolg werden lässt und welche Schritte auf diesem Weg zu gehen sind: von der Planung über die Umsetzung bis zum kritischen Blick auf die eigene Arbeit.
Der Workshop entpuppte sich als eine gute inhaltliche Ergänzung im Gesamtprojekt.

Moderation der Abschlussveranstaltung
Die Moderation der Abschlussveranstaltung übernahmen Maximilian Engelhardt und Charlotte Noll, Schüler aus Burscheid.

Hier kann der Mitschnitt des Livestreams unserer Abschlussveranstaltung in Dortmund heruntergeladen werden: https://seafile.radiohitwave.com/f/86d854a90e9e4e528255/

Der Mitschnitt ist auch online unter: https://radiohitwave.com/2019/12/07/meine-medienkampagne-fuer-eine-smarte-zukunft/

40 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V.! Wir sagen Danke!

Die LAG LM blickt in diesem Jahr auf 40 Jahre engagierte Jugendmedienarbeit in NRW zurück. In dieser Sonderausgabe der InterAktiv blicken wir auf unsere gemeinsame Arbeit zurück und sagen Danke an all die, die uns in den letzten Jahren – und teilweise schon Jahrzehnten – begleitet haben.
Als die LAG LM 1979 gegründet wurde, waren Smartphones, Tablets und künstliche Intelligenz noch Science-Fiction. Heute gehören sie zum Alltag der meisten Jugendlichen. Gestern wie heute war eines wichtig für uns: Medien aktiv und selbstbestimmt zu nutzen und den kritischen Blick dabei nicht zu verlieren. Aktive Medienarbeit bedeutete für die LAG LM immer auch, Partizipation zu ermöglichen – und das für alle. Aus diesem Grund engagieren wir uns nun auch schon seit zehn Jahren im Rahmen der Inklusiven Medienarbeit – seit einigen Jahren mit unserem Angebot Nimm! – Netzwerk Inklusion mit Medien. Gute Kooperation und Vernetzung in ganz NRW sind dabei Kern unserer Arbeit. Gemeinsam mit der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH aus Berlin haben wir Inklusive Medienarbeit in NRW etabliert. Das konnten wir, unter der Moderation von Kübra Sekin, am 9. November in Düsseldorf zusammen mit den Teilnehmenden unserer Weiterbildung und vielen Aktiven aus NRW feiern. Besonders gefreut haben wir uns über das Grußwort und die Übergabe der Weiterbildungszertifikate durch Herrn Staatssekretär Andreas Bothe.
Ohne die finanzielle Unterstützung des Jugendministeriums NRW wäre die Arbeit der LAG LM nicht möglich. Dafür wollen wir uns herzlich bedanken!
Was macht sie eigentlich, diese LAG LM? Wer könnte eine Innenansicht der LAG LM besser liefern als unser langjähriger 1. Vorsitzender Zbigniew Pluszynski, der bereits seit 2002 mit dem Verein verbunden ist und seit 2010 den ersten Vorsitz innehat. Was ist aus seiner Sicht in den letzten Jahren wichtig gewesen, wo geht der Trend hin? Ohne die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands gäbe es die LAG LM nicht. Unseren aktuellen Vorständen Prof. Dr. Eik-Henning Tappe, Leo Cresnar, Johanna Gesing und Nadja Zaynel möchten wir als Team der Geschäftsstelle unseren herzlichen Dank aussprechen!
Neben dem Vorstand sind unsere Mitglieder wichtigster Teil der LAG LM. Mittlerweile 170 Vereine und Einzelpersonen sind bei uns dabei. Was hat man eigentlich von so einer Mitgliedschaft? Das haben wir Mitglieder gefragt, die in den letzten Jahren eng mit uns kooperiert haben. Wir sind gespannt …
Eines unserer langjährigen Mitglieder ist unser Kooperationspartner die tjfbg gGmbH aus Berlin. Mit deren Geschäftsführer, Thomas Hänsgen, und Susanne Böhmig, Leiterin von barrierefrei kommunizieren!, habe ich gechattet über zehn Jahre Kooperation in Sachen Inklusion. Wie kam die Zusammenarbeit überhaupt zustande und was haben wir gemeinsam erreicht?
40 Jahre, in denen die die LAG LM ihr Bestes gegeben hat, um in puncto Medien und Zeitgeist auf dem Laufenden zu bleiben. Arnold Hildebrandt, mittlerweile 17 Jahre bei der LAG LM, hat die letzten Jahrzehnte noch einmal genau unter die Lupe genommen und festgestellt: Wir waren und sind am Puls der Zeit. Schauen Sie selbst!
Besonders Danke sagen möchten wir dieses Mal auch all den Menschen, die uns im Hintergrund unterstützen! Z. B. Alessandro Riggio, der seit neun Jahren das Corporate Design der LAG LM entwirft und Flyer, Poster und nicht zuletzt die InterAktiv layoutet. Wir finden, er macht das gut! Danke auch an Dirk Przyklenk, der gemeinsam mit seinem Team unser Netzwerk in Schach hält, an Irina Ditter, die die Fehler in unseren Texten ausmerzt, und nicht zuletzt an die gute Seele unserer Geschäftsstelle, Birgit Trafis, die sich darum kümmert, dass alles immer blitzsauber ist. Auch den anderen Unterstützern, die wir nicht alle namentlich nennen können möchten wir Danke sagen!
Ohne den Einsatz und die Begeisterung der Kolleginnen und Kollegen vor Ort wäre so manches Projekt nicht umsetzbar gewesen. Wir freuen uns, wenn Sie sich auch in Zukunft einbringen, denn so erreichen wir gemeinsam mehr für die Jugendmedienarbeit in NRW.
Unsere Jubiläumsausgabe kann man kostenlos auf unserer Webseite unter Publikationen downloaden. Die Printausgabe kann man formlos bzw. mit dem Bestellformular auf unserer Webseite bestellen.

Zehn Jahre Inklusive Medienarbeit in NRW – Das Netzwerk Inklusion mit Medien feiert sein Jubiläum

9. November 2019: Wir feiern unseren zehnjährigen Einsatz in Sachen Inklusiver Jugendmedienarbeit in NRW. In der Jugendherberge Düsseldorf war allerhand los: Jugendliche, pädagogische Fachkräfte und Freunde des Netzwerks bewunderten gleich zu Beginn selbst gestaltete Cosplayer-Gaming-Kostüme und den Hip-Hop-Tanzbeitrag einer inklusiven Tanzgruppe aus Düsseldorf.
Kübra Sekin moderierte den Tag und interviewte zunächst die Initiatorinnen des Netzwerks, Dr. Christine Ketzer, Geschäftsführerin der LAG Lokale Medienarbeit, und Susanne Böhmig, tjfbg gGmbH.

Andreas Bothe, Staatssekretär im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, sprach ein Grußwort und lobte die Erfolge der Inklusiven Medienarbeit in den letzten Jahren:

„Es ist gut und es ist wichtig, dass Sie die inklusive Medienarbeit auf hohem fachlichen Niveau weiterentwickeln, sie weitertragen und vernetzen. Die inklusive Medienarbeit ist ein Gewinn für alle, die mitmachen, und für die, die sich diese Projekte anschauen und teilhaben können. Ihre Arbeit bringt große Chancen mit sich für die persönliche Weiterentwicklung der Jugendlichen und dafür, Inklusion innovativ voranzutreiben.“
Er hob besonders die Wichtigkeit des gemeinsamen, auch außerschulischen Miteinanders der Jugendlichen mit und ohne Behinderung hervor:„Dabei soll es nicht um Spezialangebote gehen, sondern darum, junge Menschen mit und ohne Behinderung tatsächlich zusammenzubringen und einen Schritt weiterzukommen auf dem Weg, Inklusion zum Wohle der gesamten Gesellschaft zu leben.“

        

Die Feier bildete gleichzeitig ebenfalls den Abschluss unserer Weiterbildung Inklusive Medienarbeit. Neben mehreren Fortbildungstagen beinhaltete diese die Planung und Realisation eines Praxisprojekts. Während Staatssekretär Bothe und Netzwerkleiterin Selma Brand die Zertifikate an die Fachkräfte übergaben, erhielt das Publikum Einblicke in die Abschlussprojekte und betrachtete beispielsweise das Ergebnis eines kreativen Gaming-Angebots sowie Impressionen aus einem Greenscreen-Workshop, in dem eine Jugendgruppe der Frage nachgegangen war, wie sie wohl auf anderen Planeten leben würden. Alle Projekte wurden nach der Mittagspause an Ständen vorgestellt, die Projektorganisatorinnen und -organisatoren beantworteten Fragen nach den gemachten Erfahrungen mit den unterschiedlichen Medien und heterogenen Zielgruppen.

Hier gibt es eine Übersicht über die Abschlussprojekte der Teilnehmenden der Weiterbildung Inklusive Medienarbeit 2019.

Auf diesem Markt der Möglichkeiten gab es neben Tipps für eigene Projekte an jedem Stand auch praktische Einblicke. Greenscreen, Ozobots, MERGE Cube, VR-Brillen u.v.m. luden zum Ausprobieren ein! Und nicht nur das: Bei einer Actionbound-Rallye quer über die Ausprobierstände und unterstützt von den Cosplayern gab es für die Kinder und Jugendlichen auch etwas zu gewinnen!


Den Abschluss des Events bildete die Auszeichnung der Siegerinnen und Sieger des Wettbewerbs „Die Zukunft ist (k)ein Wunschkonzert“. Hier konnten sich Jugendmediengruppen mit Medienprodukten zum Thema bewerben. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten der Inklusiven Medienarbeit sowie Jugendlichen, kürte die erfolgreichen Produkte in verschiedenen Kategorien und Thomas Hänsgen, Geschäftsführer der tjfbg gGmbH, verlas die Laudationes.

 

Grafik: Johannes Benedix